„Die Halbstarken“ siegen

ALSFELD/MAINTAL – (red). Am Samstag holte das Männerballett „Die Halbstarken“ vom Alsfelder Carneval Club (ACC) den Siegerpokal aus Maintal-Dörnigheim nach Hause. Zum zwölften Mal veranstaltete die Karnevalsabteilung Blau-Weiß der Freien Turnerschaft Dörnigheim (FTD) ein Männerballett-Turnier vom Feinsten.

Bei bester Stimmung in einer restlos ausverkauften Halle gingen die jungen Männer vom ACC als siebte von zehn Gruppen an den Start. Die Gruppen, die größtenteils aus dem Rhein-Main-Gebiet kamen, boten dem Publikum überwiegend schwungvolle Showtänze mit karnevalistischen Themen. Das gastgebende Männerballett „Los Kilos“ aus Dörnigheim (3. Platz) schickte zum Beispiel Wolfgang Petry und die Queen ins Dschungelcamp, die zweitplatzierte Gruppe tanzte als Ninja Turtles. Doch bei der Jury aus zehn Juroren kamen eindeutig die Feuerwehrmänner aus Alsfeld am besten an. „Unsere Truppe war spitze und hat einen tollen Tanz mit Akrobatik-Elementen gezeigt. Dass die Tänzer im Vergleich sehr jung waren, hat auch Pluspunkte gebracht“, sagt die Betreuerin der „Halbstarken“, Gaby Muhl, die stellvertretend für den ACC in der Jury saß. Sie hat die junge Showtanzgruppe vor vier Jahren gegründet.

Als älteste Tanzformation standen am Samstag die „Rüsselschwinger“ im Schottenrock auf der Bühne. Der jüngste Tänzer von ihnen ist sage und schreibe 50 Jahre alt. „Da haben unsere Jungs nicht schlecht gestaunt, als sie die anderen Gruppen und Choreografien gesehen haben. Aber umso motivierter waren sie und haben am Ende verdient gewonnen“, fasst Franziska Wallenta den Abend zusammen. Sie trainiert zusammen mit Eva Schwalm „Die Halbstarken“. Die beiden sind gemeinsam mit Gaby Muhl verantwortlich für Schrittkombinationen, Musikauswahl und Kostüme des Männerballetts und haben dieses Jahr zum Thema Feuerwehr ganze Arbeit geleistet.

„Nach dem Auftritt an Weiberfasching waren die Jungs so motiviert, da war es klar, dass wir auf Turniere fahren müssen“, so die Trainerinnen. Sie begleiten die Tänzer zu allen Auftritten und Turnieren. Deshalb kündigt Eva Schwalm an: „In drei Wochen geht es weiter! Mal sehen, ob wir auch einen Pokal aus Petterweil mitbringen.“